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    Wild Wild West

    Mietwagenrundreise durch den Wilden Westen der USA - von Las Vegas durch die Nationalparks nach San Francisco

    Wild Wild West
    • Keyfacts
    • Inklusive
    • Exklusive
    • Optional
    • Karte
    Reisedauer: 18 Tage / 17 Nächte
    Reisebeginn: täglich
    Reiseroute: Las Vegas – Zion & Bryce Canyon – Arches Nationalpark – Monument Valley – Grand Canyon South Rim – Kingman – Death Valley – Yosemite Nationalpark – San Francisco
    Reisepreis: ab € ,- p.P. bei 2 Personen von Apr - Jun, Sep - Okt
    ab € 1893,- p.P. bei 2 Personen von Jul - Aug

    Bei dieser Mietwagenrundreise USA spielen die Nationalparks im Südwesten der USA die absolute Hauptrolle. Sie besuchen fast alle berühmten Parks. In die Stadt kommen Sie nur bei Ihrer An- und Abreise. Als Naturliebhaber sind Sie nicht auf der Suche nach den angesagten Großstädten der USA, sondern wollen die einzigartige Natur erleben. Zu Ihren Erlebnissen gehört eine Radtour durch den Zion, ein Raftingerlebnis beim Arches und das Erkunden des Monument Valley auf dem Rücken eines mit einem Indianer-Guide. Sie reisen an weißen Salzseen vorbei und wandern durch die grünen Täler des Yosemite.

    Übernachtung: 16 Nächte in stimmungsvollen Stadthotels, in Saloonmotels, gemütlichen Holz-Cabins mit schöner Aussicht, einem Zelt im Grünen und Luxushotels, 1 Nacht im Flugzeug (Komfort 3-4, Zelt Komfort 1)
    Aktivitäten: halbtägige Fahrradmiete im Zion Nationalpark, Raftingausflug beim Arches Nationalpark mit „Hot-BBQ“ Lunch, Reitausflug durch das Monument Valley, Walkingtour durch San Francisco’s Chinatown mit chinesischem Lunch mit Stäbchen - Ausflüge jeweils in einer Kleingruppe mit englischsprachigem Guide
    Mahlzeiten: Chinesisches Lunch mit Stäbchen während des Ausfluges im Chinatown San Francisco, „Hot BBQ“-Lunch während des Rafting Ausfluges beim Arches Nationalpark
    Sonstiges: Routentips (bei Weiterreise per Mietwagen), 24-Stunden-Erreichbarkeit der Agentur vor Ort
    • Eintritte zu den Nationalparks (zwischen 15 – 30$ pro Fahrzeug/pro Nationalpark oder als „America the Beautiful“-Pass für alle Nationalparks 80$; Monument Valley zählt nicht als Nationalpark und kostet 20$ pro Fahrzeug)

    • weitere Mahlzeiten

    • Mietwagen, Versicherung und Zusatzkosten (Kraftstoff, Mautgebühren)

    • Optionale Ausflüge

    • Internationale Flüge (Rückflug über Nacht)

    • ESTA/Visum

    • Fahrt mit der Limousine über den Las Vegas Strip für € 108,- p.P.

    • Shows & Konzerte in Las Vegas

    • Reittour im Bryce Canyon Nationalpark mit englischsprachigem Guide für € 87,- p.P.

    • Ausflug durch das Monument Valley mit einem Jeep für € 64,- p.P.

    • Helikopterflug über den Grand Canyon für € 239,- p.P.

    • Ausflug zur Gefängnisinsel Alcatraz für € 48,- p.P.

    • Transfer vom San Francisco Hotel zum Flughafen oder andersherum für € 19,- p.P.

    Diese Rundreise ist momentan nicht buchbar. Schauen Sie sich unsere anderen Bausteine und individuellen Rundreisen an.

    Tag 1 – Welcome to Vegas!

    Vor dem berühmten Las Vegas Schild

    Welcome to fabulous Vegas!

    Las Vegas ist eine hervorragende Ausgangsbasis für Ihre Mietwagenrundreise USA, eine Tag und Nacht von Scheinwerferlicht und Reklamelichtern erhellte Neon-Stadt mitten in der Wüste. Nach Ihrer Ankunft am Flughafen nehmen Sie dort Ihren Mietwagen entgegen und machen sich direkt auf den Weg in die Welt des bizarren Las Vegas. Überall um Sie herum blinkt es, alles dreht oder bewegt sich und ein gigantisch großer Neoncowboy heißt Sie willkommen. In einer Viertelstunde erreichen Sie Ihr Hotel, parken Ihren Wagen und checken ein in Ihr Las Vegas Hotel.

    Als wir die Hauptstraße von Vegas, The Strip, herunterfuhren, blieb uns buchstäblich der Mund offen stehen. Überall Casinos mit Leuchtreklamen, die zum Spiel einladen und riesige Pyramiden ragen in den Himmel empor. Man weiß gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. Was für eine Welt liegt uns hier zu Füßen? Achterbahnen fahren quer durch die Unterhaltungsmetropole, im „the Venetian“ können Sie Gondel fahren und riesige Löwenstatuen wachen am Hoteleingang des berühmten MGM Grand.

    Tag 2 – Las Vegas erkunden

    Die Pyramide von Las Vegas

    Vegas – mit Pyramiden, Eiffelturm und venezianische Kanäle

    Heute dürfen Sie ausschlafen, bevor es auf Entdeckungsreise durch Las Vegas geht. Wenn Sie während der Show am Treasure Island Hotel vorbei gehen, sehen Sie kämpfende Piraten auf ihrem sinkenden Schiff. Lassen Sie sich bei einer Wedding Chapel zusammen mit Elvis fotografieren und unternehmen Sie eine romantische Gondelfahrt im The Venetian unter der Rialto-Brücke hindurch bis zum Palazzo, oder gehen Sie einfach herrlich in einem der überdimensionierten Einkaufcentren bummeln. Las Vegas ist aber vor allem eines: ein riesiges Spielkasino. In jedem Hotel hört man die Münzen klingeln und überall werden Pokerchips über den Tisch geschoben. Mit Pokerface auf zum großen Geld.

    An der Rezeption Ihres Hotels können Sie sich zum gratis Pokerunterricht anmelden. Dieser findet montags bis donnerstags bei ausreichender Teilnehmerzahl statt. Von einem professionellen Pokerspieler erlernen Sie die Regeln und Kniffe des Pokerns. Wir fanden es sehr hilfreich eine Erklärung zu bekommen, wie die Dinge in einem Casino so funktionieren, da es unendlich viele Möglichkeiten gibt. Während des Pokerunterrichts lernen Sie, welches Blatt gut oder schlecht ist und wie Sie bluffen. Jetzt wird es ernst! Nach dem Pokerspielen können Sie dann in Ruhe über The Strip schlendern und die Umgebung auf sich wirken lassen. Denn erst jetzt erwacht die Stadt zu wirklichem Leben, brennende Fackeln, tanzende Springbrunnen, Dinnershows der Extraklasse mit Tänzerinnen in Ihren aufwendigen, mit Federn geschmückten Kostümen.

    Tag 3 – Las Vegas – Zion – Mietwagenrundreise USA

    etwa 4 Stunden Fahrt

    Grüne Bäume und hohe Felsen im Zion Nationalpark

    Imposante Landschaft im Zion

    Heute lassen Sie die Glamour- und Glitzerwelt von Las Vegas hinter sich. In gut vier Stunden fahren Sie durch die Wüste zu den roten Felsen von Zion nach Springdale. Mit seinen einladenden Restaurants und Straßencafés ist dies unserer Meinung nach das schönste Städtchen der Umgebung und so manch Einheimischer wird Ihnen gerne alles über sein Amerika erzählen. Sie schlafen in einem Inn mit gemütlichen Zimmern. Die Unterkunft liegt mitten im Grünen und direkt vor der Tür sind Sie schon bei den roten Felsen, die majestätisch in den Himmel ragen. Genießen Sie abends die Aussicht auf die fantastischen Felsen, wenn Sie auf dem Rücken liegend durch den Pool gleiten: Erholung von der Fahrt und dem schwülen Klima des Westens.

    Tag 4 – Zion individuell bereisen

    Mit dem Fahrrad durch den Zion Nationalpark

    Mit dem Rad die Natur erkunden

    Nach dem Frühstück nehmen Sie entweder den gratis Shuttlebus oder Sie gehen eine Viertelstunde zu Fuß zum Fahrradverleih in Springdale, wo Ihr Fahrrad ab morgens für Sie bereit steht. Gut ausgerüstet mit viel Wasser und der Wegbeschreibung sind Sie bereit für Ihren Trip durch den Park. Während der Hochsaison im Sommer sind Teile des Parks nicht für Autos zugängig. Mit Hilfe der Wegbeschreibung finden Sie den Weg dorthin. Folgen Sie schmalen Pfaden zwischen den steilen, roten Hängen hindurch. Immer wieder bieten sich Ihnen Picknickplätze an, wo Sie sich ausruhen und stärken können. Nach einer Radtour von zwei bis drei Stunden – je nach Ihrem persönlichen Geschmack – kehren Sie zurück nach Springdale um dort vielleicht ein ausgiebiges Mittagessen im Sonnenschein in einem der vielen Straßencafés zu genießen oder Sie erfrischen sich im Pool.

    Tag 5 – Fahrt von Zion nach Bryce – Fototime!

    Die Sonne geht auf am Bryce Canyon

    Ein Farbenspiel beim Sonnenaufgang

    Am nächsten Morgen reisen Sie in etwa 2,5 Stunden zum Bryce Canyon. Die Canyonlandschaft gilt zwar nur als kleiner Bruder des Grand Canyon, aber dafür haben Sie hier eine beeindruckende Aussicht auf ein Meer von Felspyramiden, den sogenannten Hoodoos, in einer Farbpalette von braun über gelb bis rot. Eigentlich ist der Bryce Canyon gar kein Canyon, sondern vielmehr eine Reihe von hufeisenförmigen „Amphitheatern“, auf deren Spitzen und Gesteinssäulen Sie von oben runter blicken. Bögen in den Felsen sorgen immer wieder für wunderbare Sichtachsen und Ausblicke.

    Sie übernachten in einem Westernhotel beim Eingang zum Nationalpark. In den Sommermonaten finden regelmäßig Rodeo Veranstaltungen statt. Mut brauchen dabei sowohl die Cowboys auf ihren Pferden, als auch die Rodeo Clowns, die für deren Sicherheit sorgen. Sicherlich schießt denen das Adrenalin ins Blut, wenn Sie einem bockenden Bullen gegenüberstehen, der auf diese ungewohnte Situation überhaupt keine Lust hat.

    Tag 6 – Wandern im Bryce Canyon

    Rote, bizarre Felsen im Bryce Canyon

    Ein Säulenmeer im Bryce Canyon

    Nachdem Sie gefrühstückt haben, geht es für Sie in den Bryce Canyon. Fahren Sie mit dem Mietwagen oder nutzen Sie den Shuttlebus, um zu den spektakulären Aussichtspunkten entlang des Randes des Bryce Canyons zu gelangen. Die meisten dieser Aussichtspunkte befinden sich am oberen Rand des Canyons. Wir sind auf dem etwa zwei Stunden dauernden „Navajo Loop Trial“ gelaufen. Bei diesem Trail wandern Sie vom Sunset Point aus ein Stück in die Schlucht hinab und kommen dabei an den typischen weißen und orangefarbenen Steintürmen vorbei. Danach geht es wieder hinauf. Anschließend sind wir wieder ins Auto gestiegen und noch weiter in den Nationalpark zum höchsten Punkt, dem Rainbow Point, gefahren. Hier endet die Straße.

    Wenn Sie statt zu wandern lieber zu Pferd, oder mit dem Rad den Nationalpark entdecken möchten, dann ist das auch möglich. Der Ausritt startet bei der Bryce Canyon Lodge und ein lokaler Cowboy begleitet Sie, während er Ihnen etwas über die Geschichte dieser einmaligen Landschaft erzählt. Geben Sie uns Bescheid, falls wir diesen Ausritt für Sie buchen sollen.

    Tag 7 – Bryce Canyon nach Moab

    etwa 5 Stunden Fahrt

    Rote Bögen im Arches Nationalpark

    Die roten Bögen vom Arches

    Heute tauchen Sie noch tiefer in die Welt der roten Felsen ein. Im Laufe des Vormittags beladen Sie ihr Auto und fahren am Fishlake National Forest und am Arches Nationakpark vorbei nach Moab. Moab liegt etwa 7km vom Nationalpark entfernt. Bevor Sie hineingehen, sollten Sie sich auf jeden Fall die Parkzeitung nehmen, die man am Eingang für Besucher bereithält. So können Sie sicher sein, keinen der besten Plätze für die besten Fotos zu verpassen.

    Sie befahren die Hauptroute durch den Park und immer wieder können Sie in eine kleinere Nebenstraße einbiegen um einen guten Aussichtspunkt zu finden. Es hat uns viel Spaß gemacht, uns so auf die Suche nach den berühmten Steinbögen zu machen. Rechnen Sie damit, dass es dort, wo man zu den bekanntesten Steinbögen abbiegen muss, sehr voll sein kann. Wir sind dann einfach weiter gefahren und haben zuerst einen anderen Steinbogen besichtigt und sind später nochmal zurück gefahren.

    Tag 8 – Colorado Rafting Tour im Arches Nationalpark

    Raftingboot auf dem Colorado River beim Arches Nationalpark

    Raften auf dem Colorado River

    Für heute steht ein Raftingausflug auf dem Programm. Zusammen mit einem Guide und einer kleinen Gruppe Wagemutiger besteigen Sie ein Raftingboot in greller Farbe und beginnen Ihr eigenes Raftingabenteuer durch die roten Felsen. Während Ihrer Colorado Rafting Tour, die den ganzen Nachmittag dauert, werden Sie verstehen lernen, warum der Colorado River in vielen Millionen von Jahren die Canyons ausgeschürft hat. Sie sollten sich sehr gut festhalten, während Sie auf Ihrer brisanten Fahrt riesige Felsformationen bestaunen können. Bei der Passage von Stromschnellen wird es abenteuerlich und das Wasser schwappt bis ins Boot. Es wird also nass werden!

    Sie übernachten in einem Motel zwischen den roten Felsen von Moab, wo Sie ausgepowert aber zufrieden in die Kissen fallen und von Ihrem Wildwasserabenteuer träumen können.

    Tag 9 – von Moab ins Monument Valley

    etwa 2 Stunden Fahrt

    Ausblick auf die Felsen des Monument Valley

    Panoramablick auf das Tal

    Heute liegt nur eine kurze Fahrt vor Ihnen. Sie fahren ins Monument Valley und können die Fahrt ganz in Ruhe angehen lassen. Sie können vormittags nochmal den Arches Nationalpark zu besuchen, bevor Sie aufbrechen. Genießen Sie die Fahrt mit der Klimaanlage auf höchster Stufe über den Highway zum Monument Valley. Langsam aber sicher lassen Sie die Felsbögen des Arches Nationalparks hinter sich.

    Es geht immer geradeaus, und auf einmal tauchen wie aus dem Nichts in der Ferne die riesigen Felsen am Horizont auf. Sie fühlen sich, als würden Sie auf ein Gemälde blicken. Hier sind Sie im ‚Tal zwischen den Felsen‘. So nennen die Navajo-Indianer ‚ihr‘ Monument Valley. Felsen mit Namen wie Totempole, Camel Butt oder Three Sisters ragen 365 Meter in die Höhe! Ihre Unterkunft liegt ganz in der Nähe des Eingangs zum Park. Lassen Sie sich auf einer der Bänke an der View Points nieder und sorgen Sie für einen kühlen Drink, denn die Aussicht kann man wirklich stundenlang genießen …

    Tag 10 – Ausritt im Monument Valley – und an den Grand Canyon

    etwa 6 Stunden Fahrt

    Ausritt zu Pferde durchs Monument Valley

    Reiten Sie mit einem Indianer durchs Tal

    Wir empfehlen Ihnen heute eine lange Hose und feste Schuhe mit Socken zu tragen, denn Sie reiten zusammen mit einem Navajo-Indianer ins Tal. Unserer Meinung nach ist dies die beste Art, dieses Indianerland zu erkunden. Sie brauchen nicht reiten zu können, denn Sie schaukeln in gemächlichem Tempo durch das Tal. Während des Rittes erzählt der Navajo-Indianer Ihnen alles über seine Lebensart, die Felsenkunst und die Entstehung von Felsennamen wie ‚Ear of the Wind‘ (Ohr des Windes).

    Sie reiten etwa zwei Stunden lang über staubige Wüstenwege. Gegen Mittag satteln Sie ab. Wenn Sie lieber nicht reiten, können Sie das Tal auch mit einem robusten Jeep erkunden. Nach einem frühen Lunch machen Sie sich auf den Weg zum Grand Canyon. Im Juli und August ist hier Hauptsaison und die Wartezeiten am Eingang können bis zu dreißig Minuten betragen. Parken Sie Ihr Auto vor der Lodge und checken Sie ein in Ihre Holzlodge am Rande des Grand Canyons.

    Blick auf die Schluchten des Grand Canyon

    Die Sonne geht unter am Grand Canyon

    Und dann stehen Sie tatsächlich am Rande des berühmten Grand Canyon. Ein Naturreservat, dessen Formen so besonders und bizarr sind und das vor circa zwei Milliarden Jahren vom tosenden Colorado River ausgehöhlt wurde. Die in die Erdkruste geschürfte Schlucht ist an manchen Stellen bis zu 1800 Meter tief und das breiteste Stück misst 29 Kilometer! Und jetzt stehen Sie dort! Direkt am Rande dieses Naturereignisses und sehen staunend in die Ferne. Unsere Empfehlung: einfach auf den Rand hinsetzen und genießen.

    Ein Pärchen genießt den Blick über den Grand Canyon

    Ausruhen mit Aussicht auf den Canyon

    Sie entscheiden nun selbst, ob Sie diesen magischen Ort einfach noch ein wenig im Sitzen genießen wollen oder ob Sie eine kleine Wanderung am Rand des Canyons unternehmen möchten. Es gibt eine einfache Route, die oberhalb des Canyons zwischen den Aussichtspunkten verläuft und eine anspruchsvollere Route, bei der Sie ein Stück in die Schlucht hinab klettern. Die beliebtere Route ist die einfache Route, da Sie dabei immer oben am Rand entlang laufen. Um die Aussichtspunkte trotzdem ein wenig für sich zu haben (oder zumindest mit weniger Reisenden), empfehlen wir, dass Sie erst den Bus nach Hermits Rest nehmen und von dort aus zurückwandern. Sie laufen dann gegen den Strom und sind so zuerst an den Stellen, zu denen die meisten Besucher erst später am Tag gelangen. Die Aussicht ist ständig anders. An manchen Stellen können Sie Hunderte von Metern nach unten schauen. Dieser Trail über den Rand ist ca. 20 km lang und man kann ihn auch abschnittweise laufen. Zwischen den verschiedenen Aussichtspunkten pendeln umweltfreundliche Busse.

    Blick vom Helikopter aus über die Schluchten des Grand Canyon

    Mit dem Helikopter über die Schluchten

    Wie gigantisch und beeindruckend die tiefen Schluchten des Grand Canyon wirklich sind, sehen Sie am besten von der Luft aus. Deshalb glauben wir, dass ein spannender Hubschrauber-Rundflug (optional buchbar, etwa 20 Minuten) zum ultimativen Grand Canyon Erlebnis dazu gehört. Mit bis zu sechs Personen steigen Sie in den Helikopter. Die Fenster an den Seiten sind groß, damit jeder Passagier eine optimale Sicht hat. Bevor es losgeht, werden Ihnen die Sicherheitsvorschriften erklärt. Wenn dann der Boden unter Ihnen immer kleiner wird, sehen Sie erst richtig, wie sich der Colorado River über die vielen Jahrtausende seinen Weg durch den Berg geschnitten hat. Und plötzlich tut sich vor Ihren Augen eine Hunderte von Metern tiefe Schlucht auf an deren Fuß ein kleines Flüsschen zu fließen scheint. Doch der Blick von hier oben täuscht, denn es ist der Colorao River, der eher ein wild tosender Fluss ist, als ein kleines Bächlein. Sie fliegen weiter über die bunten Felsen und zwischen ihnen hindurch. Während des Fluges gib Ihnen der Pilot interessante Informationen über dieses Wunder der Natur unter Ihren Füßen. Die Zeit fliegt schnell vorbei… Wenn Sie dieses besondere Erlebnis aus der Vogelperspektive erleben möchten, können Sie dies optional buchen.

    Tag 11 – vom Grand Canyon nach Kingman

    etwa 3 Stunden Fahrt

    Ein kleiner alter Laden an der Route 66

    Ein Stück alte Route 66 auf Ihrer Route

    Sollten Sie gestern keine Zeit mehr für eine Wanderung oder den Hubschrauberrundflug gehabt haben, können Sie das heute noch nachholen. Mittags machen Sie sich dann über staubige Wüstenstraßen auf den Weg in das Cowboy-Städtchen Kingman. Die Fahrt dorthin dauert ungefähr vier Stunden. Ein Motel am Highway ist für Ihre Übernachtung gebucht. Die Atmosphäre der Route 66 spüren Sie hier überall, Cadillac Oldtimer und verlassene Tankstellen am Wegesrand soweit das Auge reicht. Parken Sie Ihr Auto vor Ihrem Motelzimmer und bestellen Sie sich in einem der Burgerrestaurants einen Hamburger mit einer Cola. Einen Platz weiter sitzen Trucker, Cowboys oder Harley Davidson Fahrer, die hier ihr Bierchen trinken, während draußen das Neonreklameschild blinkt.

    Tag 12 – von Kingman zum Death Valley National Park

    etwa 5 Stunden Fahrt

    ein ausgetrockneter Salzsee im Death Valley

    Der tiefste Punkt der USA: Badwater Basin

    Von Kingman aus reisen Sie Richtung Mojave National Preserve und biegen dann von dem Interstate 15 nach Norden auf die Death Valley Road ab. Denken Sie bitte daran, rechtzeitig zu tanken, denn allzu viele Möglichkeiten gibt es hier nicht. Im Death Valley Nationalpark selbst ist das Tanken sehr teuer und deshalb haben wir unseren Tank bei Shoshone nochmals bis zum Anschlag gefüllt.

    Sie übernachten heute mitten im Death Valley. In den Sommermonaten ist es hier glühend heiß, die Temperaturen steigen bis zu 55 Grad Celsius. Wir empfehlen diesen Besuch deshalb vor allem im Frühling und Herbst. Ihr Hotel verfügt über einen schönen Pool, wo Sie sich von der Hitze des Tages etwas erholen können und zumindest etwas erfrischt auf die Sie umgebende Wüstenlandschaft schauen können, deren weite Leere eine ganz besondere Faszination ausübt.

    Tag 13 – vom Death Valley zum Yosemite Nationalpark

    etwa 6,5 Stunden Fahrt

    Blick über die Berge des Yosemite Tals

    „The Tunnel“ – Blick über die mächtigen Berge im Yosemite

    Am nächsten Tag reisen Sie in etwa 7 Stunden über kurvenreiche Straßen zum Yosemite. Sie fahren über die höchstgelegene Straße die USA über den Tioga Pass. Dieser ist im Winter auf Grund des Schnees gesperrt und öffnet meist erst Ende Mai.

    Am Eingang des Parks können Sie sich eine kostenlose Wanderkarte mit den schönsten Routen im Tal mitnehmen. Sie parken Ihr Auto beim Campingplatz mitten im Yosemite-Tal. Der perfekte Ort, um kleine und große Hikes durch die Landschaft zu unternehmen. Heringe fürs Zelt brauchen Sie nicht, denn alles ist bereits für Sie vorbereitet. Die Zelte sind immer aufgebaut, und verfügen über Matratze und Steckdosen. Einige hundert Zelte sind hier in der Natur großzügig verteilt und dadurch genießen Sie ein wenig Privatsphäre. Annehmlichkeiten, wie warmes Wasser, Duschen und ein Speisesaal stehen zu Ihrer Verfügung. Wenn Sie einen leichten Schlaf haben und die Geräusche nachts zu laut durch die dünnen Zeltwände an Ihr Ohr gelangen, sollten Sie Abhilfe durch Ohropax schaffen. Sollten Sie mehr Komfort wünschen und lieber in einer Lodge übernachten, geben Sie uns einfach Bescheid.

    Tag 14 – Wandern im Yosemite Nationalpark

    etwa 3,5 Stunden Fahrt

    Eine Reisende posiert vor einem hohen Wasserfall im Yosemite

    Erkunden Sie den Yosemite in Ihrem eigenen Tempo

    Der frühe Vogel fängt den Wurm, deshalb gibt es ein leckeres Frühstück mit “bacon and eggs“ schon früh am Morgen. Fragen Sie im Restaurant nach einem Lunchpaket für unterwegs und dann können Sie sich mit Ihrer Wanderkarte auf eine wunderschöne Wanderung durchs Tal, vorbei an beeindruckenden Wasserfällen begeben. Sie haben mehrere Möglichkeiten, wie Sie die Routen kombinieren können und legen somit Ihre persönliche Wanderzeit von 2 bis 5 Stunden selbst fest.

    Sie laufen von Ihrem Zelt aus los, quer durch das Tal. Überall begegnen Ihnen Felsen, die sich gen Himmel strecken, rauschende Bäche und Wasserfälle und vor allem: immer den Half Dome als ein gigantisches Steinmonument vor Augen. Kreuz und quer durch Felsspalten laufen Sie hoch zum Gipfel des Vernall Fall. Uns hat der Nebel des Wasserfalls herrlich erfrischt. Wenn Sie Glück haben und die Sonne steht im richtigen Winkel, erheben sich majestätische Regenbögen über Ihren Köpfen. Am Ende Ihrer Wanderung geht es zurück zu Ihrem Zelt. Hier können Sie die Wanderschuhe ausziehen und sich in den Fluten des Pools vom Campingplatz erfrischen. Total müde, aber auch sehr zufrieden sind wir an diesem Abend in unserem gemütlichen Zelt eingeschlafen.

    Sie sind leidenschaftlicher Wanderfan? Dann sollten Sie einen ganztägigen Ausflug durch das Yosemite Tal unternehmen. Nehmen Sie den Bus zum Glacier Point, dem höchsten Punkt der Panorama Route (Fahrkarten gibts an der Rezeption Ihres Campingplatzes). Von dort aus können Sie eine 7-stündige Wanderung vorbei an Gletschern, Bergen und Wasserfällen machen, bis Sie wieder an Ihrem Zelt ankommen. Für uns war das die schönste und abwechslungsreichste Wanderung durch das Yosemite Tal.

    Tag 15 – vom Yosemite Nationalpark nach San Francisco

    Jetzt lassen Sie die vielen beeindruckenden Meisterwerke von Mutter Natur der

    vergangenen Tage hinter sich und reisen über einen hügeligen Weg zurück in die

    San Francisco Chinatown

    Bunt geschmückte Chinatown in San Francisco

    Zivilisation nach San Francisco. Schon aus der Ferne sehen Sie die bekannteste Sehenswürdigkeit der ehemaligen Hippie-Metropole, die Golden Gate Bridge. In leuchtendem Rot hebt sich die Brücke von den anderen modernen Gebäuden der Stadt ab. Wenn Sie den direkten Weg in die Stadt nehmen, dann fahren Sie nicht über die Brücke. Es ist aber wirklich ein Erlebnis über die Brücke zu fahren, und da Sie an diesem Tag noch Ihren Mietwagen abgegeben, lohnt sich der Umweg. Bevor Sie die Brücke dann tatsächlich überqueren, gibt es einen Platz, an dem fast alle anhalten. Von dort aus können Sie ein Foto sowohl von der Stadt als auch von der Brücke in einem machen. Die Straßen der Stadt sind außergewöhnlich steil und manchmal sieht man die Straße nur ein paar Meter vor sich, weil alles so extrem steil ist.

    Der Abgabepunkt für Ihr Auto befindet sich einen 10-minütigen Fußweg von Ihrem Hotel aus entfernt. In diesem Melting Pot der Kulturen haben wir für Sie ein gemütliches Hotel aus dem Jahre 1929 im Stadtzentrum ausgesucht, in der Nähe der Cable Car und im europäischen Stil. Das Hotel verfügt über eine klassische Lobby mit italienischen Deckenmalereien und großen Kronleuchtern. Ganz in der Nähe haben wir zwei Lokale mit schönem Ambiente gefunden, wo keine T-bone Steaks und Hamburger auf der Karte stehen. Beim Italiener um die Ecke können Sie eine starken Espresso und knusperige Pizza genießen, während dazu die Klänge von Pavarotti aus den Lautsprechern tönen. Im Café Mozart serviert Mozart persönlich asiatische Currys und französische Zwiebelsuppe in einem Wiener Ballsaal.

    Tag 16 – Spaziergang durch China Town mit Guide

    etwa 4 Stunden Fahrt

    Rote Lampions in San Franciscos Chinatown

    Spazieren Sie mit einem Guide durch das bunte Chinatown

    Heute lernen Sie mit einem erfahrenen Führer das lebendige Labyrinth von Chinatown kennen. Der Eingang, dessen Tor mit chinesischen Schriftzeichen verziert ist, ist natürlich mit Lampions dekoriert. Im Viertel selbst schlendern Sie von Geschäften mit gegrillten Grillen zu goldverzierten Weihrauchtempeln, wo große Löwenstatuen Wache halten. Ihr Führer erklärt Ihnen ausführlich die Bedeutung des chinesischen Jahres der Kuh oder des Affen und Sie bestaunen bei der „chinesischen Apotheke“ Ihnen bisher unbekannte Inhaltstoffe. Gegen Mittag nehmen Sie dann in einem dieser typisch chinesischen, mit Neonleuchten erhellten Restaurants auf einem Plastikstühlchen Platz und lassen sich Sum Happen und chinesische Nudeln schmecken. Ihr Führer klärt Sie dann jeweils darüber auf, was Sie sich gerade in den Mund stecken! Hier wird mit Stäbchen gegessen, was zu einer wirklichen Herausforderung werden kann, wenn man es noch nicht beherrscht. Aber keine Sorge, sollte es gar nicht klappen, wird sich schon noch ein anderes Besteckstück finden. Guten Appetit!

    Die alte Gefängnisinsel Alcatraz vor San Francisco

    Auf der Gefängnisinsel Alcatraz

    Nach dem Mittagessen bringt Sie Ihr Führer zum Pier und verabschiedet sich dort von Ihnen. Wenn Sie möchten können wir für Sie Tickets für Alcatraz organisieren. Dann nehmen Sie nun das Boot nach Alcatraz. Diese Gefängnisinsel, die etwa eineinhalb Kilometer von der Stadt entfernt liegt, ist bekannt als das Gefängnis, zu dem die gefährlichsten Verbrecher der Stadt gebracht wurden. Wegen der strengen Bewachung und der starken Strömung des Wassers schien die Flucht undenkbar. Alcatraz‘ wohl berühmtester Insasse Al Capone hat hier in einer klitzekleinen Zelle seine Strafe wegen Betruges abgesessen. Die Versorgung der Gefangenen und die hohen Gehälter der Gefängnismitarbeiter sorgten dafür, dass es eines der teuersten Gefängnisse war. Aus diesem Grund wurde es dann auch 1960 geschlossen.

    San Franciscos berühmte Cable Cars

    Einmal mit der Cable Car die steilen Straßen hinab

    Sie können die Eintrittskarten über uns reservieren lassen oder Sie reservieren sie online selbst. In jedem Fall sollten Sie die Tickets vorab schon buchen, denn es werden täglich nur eine bestimmte Zahl an Besuchern auf die Insel gelassen. Auf der Insel erzählt Ihnen ein Ex-Gefangener bei einer Audio-Tour über Kopfhörer die Geschichte von Alcatraz. Er selbst hat hier Jahre zugebracht. Laufen Sie durch die verschiedenen Blocks von Zellen und lassen Sie sich in einer Zelle einschließen, die nur einen Quadratmeter misst, um selbst zu spüren, wie sich das anfühlt. Draußen sehen Sie die zahlreichen Wachtürme und können sich vorstellen, warum es als unmöglich galt, von hier zu entkommen. Nach ungefähr zwei Stunden fahren Sie mit dem Boot zum Festland zurück. Fahren Sie mit dem Cable Car zurück zu Ihrem Hotel oder kehren Sie ein in ein Straßencafé um die beeindruckende Geschichte von Alcatraz nochmals auf sich wirken zu lassen. Bitte teilen Sie unserem USA Reisespezialisten mit, wenn Sie Alcatraz besuchen möchten.

    Tag 17/18 – Abschied von Ihrer Mietwagenrundreise USA

    Ein Flugzeug auf dem Weg zur Startbahn

    Heute nehmen Sie Abschied von den USA

    Nach dem Frühstück fahren Sie per Taxi (wir können Ihnen auch einen Shuttlebus arrangieren) zum Flughafen und fliegen zurück nach Europa. Wenn Ihr Flug erst später am Tag geht, können Sie es gemütlich angehen lassen und sich noch die Seelöwen im Meer am Pier 39; Fisherman`s Warf anschauen oder nochmals mit der Cable Car durch die Stadt fahren. Im typischen San Francisco Stil fahren Sie, sich lässig aus der Cable Car lehnend, durch verschiedene Stadtviertel, wie Alamo Square mit seinen berühmten Fullhouse Häusern mit den vielen Treppenstufen.

    Sie können Ihren Aufenthalt je nach Wunsch um einen oder mehrere Tage verlängern. Informieren Sie uns über Ihre Wünsche!